Vom Funktionieren zum Fühlen: Warum ich heute Elly Jakobs bin


Lange Zeit war mein Leben ein Takt, der ausschließlich von Effizienz, Deadlines und wirtschaftlichem Erfolg bestimmt wurde. Ich war eine Frau, die perfekt funktionierte – in einem System, das wenig Platz für das ließ, was hinter der Fassade verborgen lag. Ich habe das gerne gemacht, ich war stolz auf meine Leistung, doch irgendwann wurde der Preis zu hoch. Mein Körper zog die Notbremse: Kopfschmerzen, Panikattacken, ein Herz, das bei der kleinsten Belastung aus dem Rhythmus geriet. Ich stand in den Trümmern meiner eigenen Erschöpfung und wusste nicht mehr, wer ich eigentlich bin, wenn ich nicht gerade funktioniere.

Heute nenne ich mich Schriftstellerin. Es hat eine lange Zeit der inneren Heilung gebraucht, diesen Satz auszusprechen, ohne dass meine Stimme zitterte. Lange Zeit hielt ich diesen Wunsch für vermessen. Doch heute weiß ich: Das Schreiben ist mein Kompass, mein Anker in stürmischen Zeiten. Ich schaffe einen Raum für all das, was im täglichen Lärm untergeht. Ich schreibe nicht für die Bestsellerlisten, sondern für die Momente der Stille – für jene Augenblicke am Abend, in denen die Sehnsucht nach mehr leise an die Tür klopft. Mehr Tiefe, mehr echte Verbundenheit, mehr Wahrhaftigkeit.

Meine Bücher sind keine bloßen Geschichten. Sie sind Einladungen an dich, ebenfalls den Mut zu finden, dich selbst wieder in den Mittelpunkt deines Lebens zu stellen. Ich habe gelernt, dass unsere Träume keine Luxusgüter sind, sondern Überlebensnotwendigkeiten. Wenn du bei mir liest, liest du ein Stück meines Weges zurück zu mir selbst. Lass uns gemeinsam den Mut finden, unsere Träume nicht länger zu vertagen. Wir müssen nicht erst durch die Dunkelheit des Burnouts gehen, um zu begreifen, dass wir ein Recht darauf haben, glücklich zu sein. 

Was ist der eine Traum, den du dir heute erlauben würdest, wenn du keine Angst hättest?




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